Rheinmetall-Aktie im Höhenflug: Analysten heben Kursziele nach Q1-
Zahlen deutlich an
Veröffentlicht am: 1. Mai 2025
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) präsentierte starke Zahlen für das
erste Quartal 2025. Der Umsatz stieg um 46 % auf 2,31 Mrd. €, das operative
Ergebnis legte um 49 % auf 199 Mio. € zu. Besonders das Verteidigungsgeschäft
verzeichnete ein Wachstum von 73 %. Der Auftragseingang erreichte mit
11 Mrd. € ein neues Rekordniveau, wodurch der Auftragsbestand auf 62,6 Mrd. €
anwuchs. Diese Entwicklung spiegelt sich in den aktuellen Analystenbewertungen
wider.
Analystenbewertungen im Überblick
- Jefferies: Analystin Chloe Lemarie erhöhte das
Kursziel von 1.540 € auf 1.700 € und bestätigte die
Kaufempfehlung. Sie betont das starke operative Ergebnis, das die Erwartungen
um 20 % übertraf, und sieht weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial.
- Morgan Stanley: Analysten hoben das Kursziel auf
2.000 € an und behalten die "Overweight"-Einstufung bei. Sie
sehen Rheinmetall als Profiteur steigender Verteidigungsbudgets in Europa.
- Morningstar: Das Kursziel wurde auf
2.220 € angehoben. Analysten sehen in Rheinmetall einen
"Titan der Rüstungsindustrie" mit langfristigem Wachstumspotenzial.
- DZ Bank: Analysten erhöhten das Kursziel von 1.080 €
auf 1.380 € und bestätigten die Kaufempfehlung. Sie sehen das
Unternehmen gut positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach
Rüstungsgütern zu profitieren. - MM Warburg: Das Kursziel wurde von 700 € auf
1.200 € erhöht, jedoch die Einstufung von "Kaufen" auf "Halten"
gesenkt. Analysten sehen kurzfristig begrenztes Aufwärtspotenzial nach der
starken Kursentwicklung. - MWB Research: Analysten sehen ein Kursziel von
2.000 € und betonen die starke Marktposition von Rheinmetall
im Verteidigungssektor.
Fazit
Die Analysten zeigen sich nach den überzeugenden Quartalszahlen von
Rheinmetall überwiegend positiv. Die starke Auftragslage und das Wachstum im
Verteidigungsbereich führen zu deutlich höheren Kurszielen. Anleger sollten
jedoch auch die bereits starke Kursentwicklung der Aktie berücksichtigen und
mögliche kurzfristige Konsolidierungen einkalkulieren.

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